Liebe Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer,

ich freue mich, Sie anlässlich des zweiten Essener Kinder- und Jugendsportkongress an der Universität Duisburg-Essen zu begrüßen. Wie bereits 2016 bietet der Kongress Expertinnen und Experten aus Sportwissenschaft, Schule, Sportvereinen, KiTas und Sozialarbeit einen Rahmen für Austausch, Vernetzung und Diskussion der jüngsten Entwicklungen in den Sport- und Bewegungswissenschaften.

„Sport für Alle“, das diesjährige Motto, unterstreicht die Bedeutung von Sport für unsere Gesellschaft auf mehreren Ebenen: So adressiert das Motto das Alterskontinuum im Kinder- und Jugendsport – von der frühkindlichen Bewegungserziehung bis zur semiprofessionellen A-Jugend im Vereinssport. Gleichzeitig schließt es die unterschiedlichen Leistungsdimensionen von Sport ein – die Schul- und Freizeitsportlerinnen und -sportler ebenso wie die (Nachwuchs-)Profis.

Allein aus der Kombination dieser Ebenen ließe sich eine Vielzahl interessanter Fragestellungen ableiten. Außerdem laden aber auch aktuelle gesellschaftliche Prozesse ein, über die Bedeutung von Sport für Kinder und Jugendliche nachzudenken: Neben gesundheitlichen Aspekten kommen im Kinder- und Jugendsport integrative, inklusive und pädagogische Aspekte zum Tragen – sei es im Kontext der Zuwanderung, der Bildungsexpansion, des Ausbaus von Ganztagsbetreuung in KiTa und Schule oder grundsätzlich im Zusammenhang mit der zunehmenden Institutionalisierung des Aufwachsens. Die Fragestellungen, denen sich dieser Kongress widmet, sind daher hochaktuell und von großer gesellschaftlicher Relevanz.

Um diese Fragen zu diskutieren, bietet der Essener Kinder- und Jugendsportkongress eine geeignete Plattform. In Zusammenarbeit mit der Stadt Essen bietet die Universität Duisburg-Essen eine Infrastruktur, um die verschiedenen Formate – wissenschaftliche Vorträge, Theorie- und Praxisworkshops – umzusetzen. Ich danke Herrn Prof. Dr. Ulf Gebken, dass er mit seinem Team vom Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften dafür die Voraussetzungen geschaffen hat. Auch die Deutschen Kinder- und Jugendsportberichte, verantwortet von Herrn Prof. Dr. Werner Schmidt und seinem Team, bieten sicherlich eine gute Grundlage für viele der anstehenden Diskussionen.

Außerdem möchte ich erneut allen Organisatoren sowie den zahlreichen Förderern danken, die diesen Kongress überhaupt erst ermöglicht haben.

Ich wünsche Ihnen, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, eine gelungene Veranstaltung, anregende Diskussionen und einen produktiven Austausch!

Prof. Dr. Ulrich Radtke
Rektor der Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Ulrich Radtke

Prof. Dr. Ulrich Radtke

Rektor der Universität Duisburg-Essen