„Sport für alle“

„Sport kann eine wichtige Rolle für die Verbesserung des Lebens jedes Einzelnen spielen, ja nicht nur des Einzelnen, sondern von ganzen Gesellschaften.“ (Kofi Annan 2005, UNO-Generalsekretär)

Dieses Zitat vom ehemaligen UNO-Generalsekretär Kofi Annan, anlässlich des Jahres des Sports 2005, beinhaltet einige wesentliche Merkmale des Sports und der Bewegung. So ist hiermit auch die Integrationskraft des Sportes gemeint: Sport integriert, Sport verbindet – dabei spielt es eben keine Rolle, ob es Sportlerinnen und Sportler mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen sind oder welcher Nationalität sie angehören oder welcher Herkunft sie sind.

Keine andere Freizeitaktivität bindet so viele Menschen wie der Sport. In Zeiten sich verändernder Bildungslandschaften – zu nennen sind hierbei die stärkere Präsenz von Ganztagsschulen oder der Wechsel von G8/G9 – und eines allgemein nachlassenden Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen, muss dies verstärkt in den Fokus genommen werden und zu Diskussionen anregen.

Dabei sind Freude an der Bewegung und die Möglichkeit, auch eigene und gemeinsame Grenzen auszutesten, nur einige wichtige Aspekte, die der Sport schafft. Für eine gesunde und vielseitige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, dass sie ausreichende Möglichkeiten bekommen, alle Sinne anzusprechen. Zu wenig Bewegung kann bereits im Kindes- und Jugendalter nicht nur zu Übergewicht, körperlichen Fehlbelastungen und Erkrankungen führen, sondern auch nachhaltige negative Auswirkungen auf die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung hinsichtlich sozialer Kompetenzen und kognitiver Fähigkeiten haben. Außerdem ist Bewegungsmangel ursächlich für koordinative und konditionelle Defizite und damit auch für eine eingeschränkte Bewegungssicherheit. Und dies betrifft Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen, egal welchen Alters, gleichermaßen.

Ziel muss es sein, Bewegung und Gesundheit als bedeutenden Teil eines ganzheitlichen Bildungsauftrags in allen Bildungseinrichtungen weiter zu stärken.

Dabei ist auch die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen Teil einer starken Kooperation und gerne eine wichtige Partnerin, um genau jene Rahmenbedingungen nachhaltig zu fördern, die Lehr- und Fachkräfte bei der erfolgreichen Planung und Umsetzung gesundheits- und bewegungsfördernder Maßnahmen in Kindertageseinrichtungen, in Schulen und Hochschulen bestärken.

Die Unfallkasse NRW fördert und unterstützt die Bemühungen um mehr Gesundheit und mehr Bewegung in Bildungseinrichtungen und ist davon überzeugt, dass gesunde und bewegte Bildungseinrichtungen immer zugleich auch gute Bildungseinrichtungen sind.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessante Workshops und Diskussionen mit anregenden Impulsen, die Sie mit in Ihre tägliche Arbeit mit nehmen können.

In diesem Sinne: verbessern wir mit Sport und Bewegung gemeinsam das Leben des Einzelnen, verbessern wir gemeinsam das Leben ganzer Gesellschaften.

Herzlichst,
Ihre Gabriele Pappai
Geschäftsführerin der Unfallkasse Nordrhein – Westfalen

Gabriele Pappai

Gabriele Pappai

Geschäftsführerin der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen