WS 1-T 02: Kommunale Sportentwicklung – auf was kommt es an?

Peter Wehr

Von vielen Verantwortungsträgern in Politik und Verwaltung ist vermehrt zu hören, dass die Anforderungen an eine akzeptierte Sportentwicklungsplanung zunehmen. Es reicht heute nicht mehr aus mit empirisch-mathematischen Berechnungsverfahren zu Entwicklungsvorschlägen oder Maßnahmenkatalogen in einer Stadt / Gemeinde zu kommen. Vielmehr sind Beteiligungsverfahren und konkrete Vertiefungsstudien gefragt, die zu praxisbezogenen Lösungsansätzen bei einzelnen Standortproblemen führen. Darüber hinaus sind übergeordnete, gesellschaftspolitische Fragestellungen wie z.B. Teilhabegerechtigkeit insbesondere für Kinder und Jugendliche aus prekären Lebensverhältnissen, Inklusionsfähigkeit, Integrationsfähigkeit, Gender-Gerechtigkeit, präventive Gesundheitsstrategien, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsfragen verstärkt in die Entwicklungsarbeit einzubeziehen, die auch zunehmende Bedeutung in öffentlichen Förderprogrammen gewinnen.
Mit Hilfe einer systemisch angelegten Entwicklungsmethode werden Organisationen, Kommunen, Vereine sowie Führungskräfte so begleitet, dass Räume, Nutzungen, Organisationsstrukturen und die Kommunikationskultur in ihren wechselseitigen Bedingungsgefügen gleichermaßen betrachtet werden.
Das systemische Methodenverständnis geht davon aus, dass alle notwendigen
Konzeptideen und Maßnahmenprogramme nur in dynamischen Entwicklungsprozessen unter Einbeziehung aller entwicklungsrelevanten Nutzergruppen, öffentlichen und privaten Institutionen sowie der zuständigen Verwaltungsbereiche und politischen Gremien auf Stadt-, Kreis- und Landesebene gefunden werden kann.

Bewegungswerkstatt 1.49 (1. Etage) / Sportinstitut, Gladbecker Str. 182

Peter Wehr

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