Umgang mit herausforderndem Verhalten und Konfliktsituationen als ein Beispiel psychomotorischer Arbeit im frühkindlichen Bildungskontext

Peter Keßel - Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung

 

WS 3-T 04

 

 

Psychomotorik hat in den letzten 60 Jahren eine zunehmende Bedeutung in der frühkindlichen Bildungslandschaft erlangt und dabei viele Veränderungen im sport- und bewegungspädagogischen Bereich mit beeinflusst. Psychomotorik als ein Konzept der Entwicklungsförderung für Kinder bietet eine besondere Blickweise auf frühkindliche Prozesse, die am Beispiel des Umgangs mit herausfordernden Verhaltensweisen in diesem Workshop spezifiziert werden sollen.

Prinzipien der Psychomotorik werden den Ausgangspunkt in diesem Workshop bilden. Die Auseinandersetzung mit ihnen ermöglicht eine erste präzisere Rahmung dessen, was Psychomotorik als bewegungsorientierte Entwicklungsförderung ausmacht. Kinder, die Schwierigkeiten in der Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrer Umwelt zeigen (Zimmer 2012) stellen einen großen Anteil der Zielgruppe für psychomotorische Angebote dar. Möglichkeiten (und keine Rezepte!) des Umgangs mit diesen herausfordernden Verhaltensweisen und Konflikten werden im Workshop praxisrelevant vorgestellt, diskutiert und unter Umständen an Fallbeispielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmern vertieft.

Ort: Seminarraum Uni 1 / Rotationsgebäude S06S, Universitätsstr. 2

 

Peter Keßel

Peter Keßel

Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung